Mit ‘Geld’ getaggte Artikel

Neujahrsspruch und Kraut

Dienstag, 01. Januar 2013

Prost Neujahr, mei Geld is goar.

Gib mir wos fürs neue Joahr.

(die Variation hat mir die Kristina am 14. Februar 2012 aufm Blog erzählt)

Wir essen heute Kraut, so wie es sich für Franken auch gehört.

Fränkischer Spruch zu Neujahr

Samstag, 31. Dezember 2011

Schon seit einer Woche spukte dieser Spruch – in halber Form – in meinem Kopf herum.

Die ersten Wörter fehlten in meiner Gedächtnisbank und  so befragte ich Familienmitglieder, Freunde und das Internet.

Heute bin ich zu den Nachbarn (Bauersleud) und die haben es natürlich gewusst.

Prost Neujahr, des Geld iss goar!

Übersetzungshilfe: goar = gar (gekocht); Aus meiner Sicht bedeutet dies, dass das Geld uns im neuen Jahr schon erwartet. Mein Vater sagte diesen Spruch immer im positiven Sinne.

Die Moral von der Geschicht‘: Das Internet weiß doch nicht alles.

Fränkische Weisheit zum Geld sparen

Donnerstag, 02. September 2010

Wenn wir als Kinder manchmal von Geschäftsführergehältern beeindruckt waren, hat Vater uns diese Weisheit weitergegeben:

Is egal wieviel enner verdiend. Was wichdich is, is nur dess was am Monadsende übrich is. Manche verdienen ’n Haufen Geld und gebb’n aber noch mehr jed’n Monad aus.

– Maria’s Fatter –

Also bitte jeden Monat 20% des Einkommens auf die Seite legen. Die Idee  „Bezahl Dich Zuerst“ (BDZ) ist mein Konzept und es funktioniert, meistens. Der Rest des Einkommens geht sonst automatisch, wie so oft,  im Haushalt unter.

Laut einem Beitrag auf finanzfrage.de ist die deutsche Sparquote 15,2 Prozent des verfügbaren Einkommens. Andere Berichte, wie der der Deutschen Bundesbank sprechen von 11,1 Prozent.

Dazu noch dieses Sprichwort von Henry Ford (1863 – 1947), amerikanischer Großindustrieller:

Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.

Ich glaube mein Vater wahr genauso gescheit wie der Ford, nur so reich konnte keiner in der Landwirtschaft werden.