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Wort des Tages: Pfopferle

13. September 2014

“Und dann gibt’s noch das Wort Pfopferle – das ist dann z. B. ein Mofa.”

Dieser Beitrag stammt von Gabi T., gelesen auf Fränkisch für  Ausländer auf Facebook.

Sogar als Fränkin hab ich ä weng Schwierichkeiden mit der underschiedlichen Aussbraach von Pfopferle (Mofa) und Pfopferer (Nervdöder).

Zungenbrecher:

Demm sei Pfopferle iss a echdä Pfopferer.

Jedzerd sach des drei Moll schnell hindernanner. :-)

 

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Fränkisch ist wie Latein

12. September 2014
Auch wenn wir Franken mit unserem Dialekt im nichtfränkischen Teil Deutschlands beschmunzelt werden, dann seid euch dessen gewiss.

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Wort des Tages: Pfopferer

10. September 2014

In einem Artikel des Magazins Spiegel wurde eine in Schottland lebende Fränkin zum dort bestehenden Referendum interviewt und dabei verglich sie die Bayern mit den Schotten, dass bei beiden die Hacken hoch gehen, wenn was nicht passt. Dazu kam noch der Satz, “‘Pfopfer’sagt man bei uns in Franken.”(zitiert)

Nun, was ist ein Pfopfer? Eine andere Fränkin erwähnte, dass es in ihrer Gegend Pfopferer hiess und dann wurde ich bei der Recherche fündig.

Ein Pfopferer ist jemand, der einfach keine Ruhe gibt. Das ist einer, der sich immer wieder meldet und etwas verlangt. Heutzutage sind das auch lästige Anrufer,  spam E-Mail Sender, Trolls in Social Media oder nervende SMS-Absender.

Das Wort stammt wohl aus der Zeit, als man noch an die Türe klopfen, pochen, pfopfen musste, wenn man was von jemandem wollte.

Als Gegenmittel zu eventuell gegenwärtigen Pfopferern in deinem Leben  gibt es hier ein beruhigendes fränkisches Landschaftsbild.

 

Bei Eschenau im Steigerwald

Bei Eschenau im Steigerwald

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Heißhunger auf Leberknödelsuppe

23. August 2014

Am Samstag hatte ich in fast jeder fränkischen Gastwirtschaft Leberknödelsuppe auf der Speisekarte gesehen.

Am Sonntag bin ich mit Heißhunger auf Leberknödel aufgewacht (ich denke, ich hatte davon geträumt), aber dann mussten wir um die Mittagszeit herumfahren und bei drei Gasthöfen anfragen.

In der Gaststätte Zum Alten Bahnhof in 96157 Ebrach gab es die Suppe. Und gut war sie.

Leberknödelsuppe

Für meinen Begleiter gab es Gerupften auf einem schon oft benutzen Schnittbrett.

Gerupfter/Obazda

Gerupfter/Obazda

Die Krönung war dann noch der Besuch des WCs mit dem Hinweisschild, dass das Waschbecken nur als Waschbecken zu benutzen sei.

Hinweis zur Waschbecken-Nutzung

Hinweis zur Waschbecken-Nutzung

Bei denen geht’s rund… Das ist kein hingekritzeltes Memo, sondern ein festes Schild.

Die Franken sind schon ein witziges Volk. Desswegen hat mich mei Mo ah keiert. Oder habbd ihr ä Idee was mer sonsd noch im Waschbecken mach könnd? 

Hinweise nehme ich gerne entgegen.

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Sommertage in Franken

10. August 2014

Wie so oft, wenn ich nach Franken komme, werde ich gefragt wie es denn sei wieder zuhause zu sein.

Und genauso oft sage ich, dass mein Zuhause in Oberursel ist, dort habe ich meine Flügel. In Franken sind meine Wurzeln, das ist somit meine Heimat.

Hier eine kleine Bildershow von meinen letzten Eindrücken aus Franken.

Mein Heimatdorf wurde für die 750-Jahrfeier mit Fähnchen und etlichen Aktivitäten geschmückt.

750-Jahrfeier Hambach

750-Jahrfeier Hambach

Ich habe schon seit etlichen Jahren keine freilaufenden Gänse mehr gesehen. Das ist für mich etwas typisch Fränkisches, was mit Natur und Landleben verbunden ist. Ja… wir sind Städter geworden. :-)

Gänse

Was ich auch noch nie auf einer Speisekarte ausserhalb Frankens gesehen habe, ist Schweinebraten mit Klöss’ und Wirsing. Das hatten wir in Eschenau im Steigerwald. Und sehr gut war’s.

Schweinebraten mit Wirsing als Beilage

Schweinebraten mit Wirsing als Beilage

Was mir auch wieder besonders auffiel sind die mit Hängegeranien geschmückten Fenster auf den Dörfern.

Blumenfenster

Die Strohballen werden heute fast überall so gepresst. Aber wenn ich das im August sehe, kommen Kindheitserinnerungen hoch wie das Jucken der Haut vom Stroh, die heiße Luft, und… die Schreierei beim Abladen im Hof.

Strohballen

Ich habe immer das Gefühl, dass die Uhren hier langsamer ticken, das Bier süffiger schmeckt und das Essen reichlicher ist.

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