Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Fränkisches Erlabrunn und Partnerstadt Quettehou, Frankreich

Freitag, 19. Juli 2019

Ich woar auf Urlaub in Quettehou, Normandie. Für uns Franken is des nadürlich: Gädd-uh

Und dann hamm die doch gladd ä Bardnerschdäddle in Franken: Erlabrunn

Und des schönsde woar, dass die ned Bundesland Bayern gschriebn hamm, sondern ‚Franconie‘.

Quettehou is a wirklich schöns Städtlä. Mir haddn dord ä Ferienhaus gemieded. Des Haus woar ä ehemaliche Apfelwein Produggzionsschdädde. In unserm Ferienhaus-Wohnzimmer hamm früher die Pferde des Rad gedreehd, um die Äbfel zu zermalmen.

Viel Schbinnen im Haus hammer ah kabbd. Aber die hamm mich ned gschöhrd. Die hamm kenn Muggser gemachd. 🙂

Roman Rausch und ‚Die Brücke über den Main‘

Dienstag, 12. März 2019

Der Autor, der am besten über Mainfranken schreibt, ist und bleibt Roman Rausch. In seinem Buch ‚Die Brücke über den Main‘ erzählt er historische Ereignisse, die sich in der fast tausendjährigen Geschichte der Mainbrücke in Würzburg ereignet haben.

Er gestaltet seine Erzählung mit wirklichen und erfundenen Figuren, und alles dreht sich um die Erstehung der Mainbrücke. Die Geschichte beginnt mit dem Bau durch den Baumeister Enzelin, führt über den Hexenwahn und Bauernkrieg bis zur Sprengung der Brücke durch die Nazis im März 1945.

Ich fand das Buch so spannend, dass ich schon während des Lesens online nach alten Postkarten zur Mainbrücke suchte, und jetzt eine kleine neue Sammlung habe.

Bei der nächsten Gelegenheit (Besuch in der alten Heimat) werde ich mir diese Brücke bewusster anschauen, und mit anderen Augen. Das würdet ihr auch tun, wenn ihr dieses Buch mal gelesen habt.

Alte Mainbrücke und Festung in Würzburg

 

Und nicht zu vergessen, hier kommt der fränkische Teil:

die Mainbrücke = die Meebrüggn

Einen Guten Beschluss!

Dienstag, 25. Dezember 2018

Ich wünsche meinen Lesern viel Glück, Erfolg und Gesundheit fürs neue Jahr.

Ich schigg euch in Gedanggen mid dem Waggong zichdausende Euro und a boar Säuli in Richdung underfrängisches Schweinfurt.

Da komm ich nämlich her, aus derrä Gechend.

Glückliche Fahrt ins Neue Jahr!

Gesegnete Weihnacht!

Samstag, 22. Dezember 2018

Solche alden Grußkarden g’fallen mir heud noch am besden.

Früher hieß es ah immer, ich wär so halbs Chrisdkindlä, weil ich am 23. Dezember Geburdsdaach hab‘.

Frohes Fest!

(Bildbeschreibung: Da läffd ä Engelä mit em Lämmlä hinnerher durchn Schnee.)

Wenn Franken Englisch Sprechen

Donnerstag, 15. März 2018

Wenn Franken Englisch sprechen, ergibt sich daraus auch mal eine Anekdote.

Eine Kleine Geschichte zum ‚harden D‘

Vor einigen Jahren arbeitete ein Verwandter von mir (natürlich ah ä Frangge) für eine Bank in Norwegen, und hatte in Englisch einen Transport nach London zu organisieren.  Später wollte er wissen ob die LKWs mit ihrer Ladung schon angekommen wären.
Leider fragte er das Londoner Büro, ob denn die ‚Drraggs‘ schon angekommen wären.

Das führte zu einem großen Missverständnis.
Zum Schluss wurde es doch geklärt, dass er nicht von ‚drugs‘ sondern von ‚trucks‘ sprach.