Mit ‘Zitat’ getaggte Artikel

Philosophie aus Franken

Sonntag, 22. Januar 2012

Die Reihe Philosophie aus Franken beschäftigt sich mit Verfassern fränkischen Ursprungs. Das gilt aber auch für auswärtige Autoren, die ihren letzten Atemzug in Franken getätigt haben.

Zitiert:

Da gibt es eine Ähnlichkeit von Jazz, Mannschaftssport und Bildung: Seinen Einsatz finden, die anderen anspielen, auf Möglichkeiten lauern. In der Theoriesprache heißt das Kontingenz nutzen. Es gibt viele Möglichkeiten – und vor allem keine Garantie dafür, dass eine Sache gelingt.
[...] Bildung ist das, was uns instand setzt, riskant zu denken. Das ist die Art eines Denkens, die man sich in den meisten Alltagssituationen nicht leisten kann. Bildung heißt also nicht viel gelesen oder viel Musik gehört zu haben, sondern in Alternativen denken können. Das muss gar nicht einmal immer gegen den Strom sein.

- Hans Ulrich Gumbrecht -

Der deutsche Romanist Hans Ulrich Gumbrecht wurde 1948 in Würzburg geboren. Er ist seit 1989 Professor am Department of Comparative Literature der renommierten Stanford University in Kalifornien.

Gespräch mit Reinhard Kahl im Rahmen des Stuttgarter Bildungsdiskurses im dortigen Literaturhaus, 2006

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Philosophie aus Franken

Montag, 16. Januar 2012

Von nur-zitate kam heute folgendes:

Manche Leute werden hauptsächlich deshalb für gebildet gehalten, weil ihnen das wenige, was sie wissen, im richtigen Augenblick einfällt.

- Friedrich Julius Stahl (Jolson) -

War ein deutscher Rechtsphilosoph, Jurist, Kronsyndikus und Politiker. Geboren 16.01.1802 in Würzburg,  gestorben 10.08.1861 in Bad Brückenau.

Somit beginnt eine neue Reihe von fränkischen philosophischen Eindrücken. Da ich täglich ein Zitat zugeschickt bekomme, werde ich die Verfasser herauslesen, die entweder in Franken geboren und/oder verstorben sind.

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Zitat über Franken

Sonntag, 14. August 2011

Die Franken sind die Sanguiniker unter den Deutschen.

- Theodor Heuss -

deutscher Politiker und Schriftsteller (1884 – 1963)
1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland

Die positiven Seiten eines Sanguinikers sind Heiterkeit und Lebhaftigkeit. Das erlebe ich bei jedem Bier – und Weinfest in der Gegend. Oder wenn das Vieh gefüttert wird, da geht’s auch manchmal rund. Da hört man einiges auf der Straße…

Weiterhin wird er auch als phantasievoll, gesprächig und optimistisch beschrieben. Als gesprächig erlebe ich sie auch oft; egal ob das beim Gehsteig kehren ist, oder beim Badschen untereinander. Als phantasievoll kenne ich sie leider weniger, und richtig optimistisch sind sie eigentlich nur im Rausch.

Die negativen Eigenschaften sind Unstetigkeit, wenig Skrupel, und häufige Exzesse zugeschrieben. Nun ja, als unstetig kenn ich die Franken überhaupt nicht, skrupellos schon mal gar nicht und in Bezug auf Exzesse kann es sich nur um Fesdlich handeln. Davon gibt es in Franken mehr als genug.

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Zitat über Franken

Mittwoch, 03. August 2011

Beim Recherchieren bin ich auf folgendes Zitat gestoßen:

Einen Franken soll man sich zum Freund, aber nicht zum Nachbar wünschen.

Auf den ersten Blick war ich etwas geschockt, denn ich kenne viele gute fränkische Nachbarn, was sollte denn an ihnen anders sein? Auf den zweiten Blick in der Kommentarleiste konnte ich dann den historischen Hintergrund dazu lesen. Eine Erklärung dazu kommt vom Leser Piuda R auf zitate online. Ich zitiere:

Dies hat historische Gründe. Dieser Spruch stammt aus der Zeit Chlodwigs, des ersten “christlichen” Frankenkönigs. C. (weiterlesen…)

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