Mit ‘Unterfranken’ getaggte Artikel

Pension Zum Hühnernest bei Schweinfurt

Samstag, 05. März 2011

Wir schlafen uns so durch fremde Betten. Fast immer wenn wir Familie in Hambach/Gemeinde Dittelbrunn besuchen, müssen wir irgendwo fremdübernachten.

Diesmal waren wir im Gasthaus/Pension Zum Hühnernest und mieteten die Ferienwohnung. Wir waren angenehm überrascht von der Größe und Aufteilung der Räumlichkeiten. Wirklich empfehlenswert.

3-Zi Ferienwohnung Pension Zum Hühnernest in Hambach

Das Frühstück am nächsten Morgen ließ auch nichts zu wünschen übrig.

Nur bei der Schlüsselübergabe sollte man danach fragen wie man in späten Stunden wieder ins Gebäude kommt. Das war ein bisschen abenteuerlich für uns als wir um 23:20 vor verschlossenen Türen standen.

Entweder nahm man an wir wüssten es oder dieses Abenteuer war im Preis enthalten.

Wir mussten das ganze Gebäude umkreisen, dann durch einen kleinen Vorgarten über eine Aussentreppe auf die Veranda. Diese Tür war unsere Rettung!

Alles, außer der nächtlichen Heimkehr, war sehr empfehlenswert.

Mehr unter Gasthaus und Pension Zum Hühnernest

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Franken für Anfänger

Sonntag, 16. Januar 2011

Auf br-online habe ich ein paar nette Beiträge zu Franken entdeckt, und lernte u.a., dass Unterfranken die jüngste Region Bayerns ist, auch Bayerns Wilder Westen genannt. Das gefällt mir!

Am Quiz Kennen Sie Unterfranken habe ich auch teilgenommen, aber leider war mein Ergebnis nicht so berauschend: 4 richtige Antworten von 7 Fragen.

Schön zu lesen, dieses Bayern for Beginners von br-online.

Weinberge in Unterfranken

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Regionalpodcast Schweinfurt und so

Mittwoch, 08. Dezember 2010

Wow, Schweinfurt und Umgebung hat ab heute 08. Dezember 2010, 10:03 Uhr, seinen eigenen Regionalpodcast.

Das Konzept besteht darin interessante Leute ans Mikrofon zu lassen. Davon – von den Leuten – gibt es bestimmt jede Menge, denn Franken ist so reich an Kultur, gutem Essen, Geschichte, Weinbauern, Festen, usw.

Die Gründer, Florian Kohl und Alexander von Halem, erzählen in ihrem ersten Podcast wer sie sind und wie sie sich kennenlernten, was man sich erhofft durch dieses neue Medium über Schweinfurt und Umgebung, usw.

Hört einfach mal rein. Florian und Alexander freuen sich auch auf Kommentare jeder Art (fast jeder Art…). Ihr könnt auch gerne einen Gast für ein Interview vorschlagen, euch selbst eingeschlossen.

Blog und Podcast auf Schweinfurtundso.

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Geburtstagsrede in Franken

Sonntag, 25. Juli 2010

In 2002, zum 80sten Geburtstag unseres Vaters, schrieb und hielt ich eine Rede auf Fränkisch. Die Geburtstagsfeier fand im Gasthof Geißler in Hambach statt. Da dieser Blog auch teilweise als Archiv dienen soll (und ich diese Rede gestern nach acht Jahren wieder fand) gehört sie hierher.

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Der Fatter wird heud achzich Joar und hadd noch fast sei’ ganzes Hoar.

Denn Hoarfesdichä dud er nimmä drauf, mä kann ja des Geld für was anners gebrauch.

Er käfft noch ei’ und mächd die ganze Wäsch’, sogar fürn Werner, den machd er heud noch fesch.

Die Subb’ wird gekochd, des Fläsch aufgedäd, in der Küchen dampfds – ah ohne viel Geräd.

Reden dud er gern, so nach Dreschers Oard, Bolidik interessierd ner und Sonderangebode vor Oard.

Oahgerufn wird so gud wie nie, des Geld kammer doch spoar, wo kommer denn sonsd hie!!

Grosszüchich ist der Fatter, er gibd alles her. Jedesmal a bisslä, manchmal sogar mehr.

Hoarschneidn kanner ah, des habb ich selbsd erläbbd als er mir als 13-Jähriche in der Früh die Hoar had abgsächd.

Der Bonni woar so kurz, die Mudder had gelacht,

ich bin heulend ‘nein Bus und hab den Fatter nie wieder gfrachd.

G’schaffd had er sei’ ganzes Leben lang, ned nur als Bauer, auch als Ehemann.

Er ist Fatter un Ernährä von fünf grossä Kinder, heud noch wird für uns gsorchd, nicht weniger, nicht minder.

Unser Fatter hat Humor, deswegen kömmä des a erzähl’,

manchmal issä sogar ä Schlidzoar und dud so als würd’ er’s ned versteh.

Jedenfalls simmä alle ganz froh, dass der Fatter bei uns im Saal iss, und sich ned versteckd aufm Glo.

Die Bild Zeitung liest er gern für die Nachrichden aus Nah und Fern.

Reisen selbsd dud er nie, dafür issä lieber zu Haus.

Wo will er denn a hie? Hier in Hammich läbd mer doch in Saus und Braus!

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Fränkische Speisekarte Madenhausen

Montag, 07. Juni 2010

Das Madenhäuschen in Madenhausen im schönen Unterfranken gibt es schon länger. Ich war das erste  Mal dort so irgendwann Ende der 80er Jahre und war vom Essen begeistert.

Im Mai 1990, als wir total ausgehungert von einem Tagesausflug aus dem ehemaligen Ost-Deutschland zurückkehrten, hielten wir dort wieder mal an, aber das Restaurant war leider zu diesem Zeitpunkt nicht geöffnet.
Unser Tag im Konzentrationslager Buchenwald war schon sehr ernüchternd gewesen und alles was wir auf der Rückreise kaufen konnten, war eine heiße, total fette Thüringer Wurst. Schon beim Reinbeißen musste man mit Gesichtsverbrennungen zweiten Grades rechnen. Deswegen werde ich es auch nie vergessen wie enttäuscht und ausgehungert wir waren als wir in Madenhausen vor verschlossenen Türen standen.

Meine Nichte war gestern zum Essen dort und schickte mir netterweise eine Kopie der Madenhäuschen Speisekarte. So schö’ Fränkisch!! Und sabbralot – hungrich hadds mich a scho widder gemachd!

Hier is derä ihr Webseidn: Äs Madenhäusle – 1. Mundoartswirtshaus in Franggn

Echt empfehlenswert!

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