Mit ‘Rausch’ getaggte Artikel

Kohl und Winzer

Donnerstag, 31. Mai 2012

Twitter hat nur 140 Zeichen Format und ich habe mehr für @fkohl und @barockschloss. Für einen Blogpost über Gurkentraumdeutung (mehr darüber später), fand ich diese Info auf Traumdeuter. de.

Kohl ist zu nichts nütze und zeigt besonders Schankwirten, Winzern und allen Theaterleuten Unheil an, weil die Weinrebe sich nie um den Kohl schlingt.

Es war ein allgemein verbreiteter Aberglaube, daß Weinreben die Nähe des Kohls nicht vertragen. Aus dieser Antipathie erklärt es sich, daß diejenigen gegen Rausch und Betrunkenheit gefeit sein sollten, die vorher rohen Kohl gegessen hatten.

– Ende des BlogTweets –

 

Franken und der Rest der Nation

Dienstag, 07. Februar 2012

Anscheinend kommt die Frage immer wieder mal vor, ob die Bücher von Roman Rausch auch außerhalb Frankens zur Kenntnis genommen werden. Natürlich werden sie das. Ihr Franken allgemein, unterschätzt euren nationalen und internationalen Marktwert nicht! In Japan habe ich mal eine Geschenkpackung mit einem fränkischen Bocksbeutel und zwei Weingläsern für den damaligen stolzen Preis von über DM 300,– (1993) gesehen. Zurück zum Thema.

Franken liegt genau im/unter dem Herzen Deutschlands (aus medizinischer Sicht eher unter dem Herzen).

Franken, das Herz Deutschlands

Sein letztes Buch Die Kinderhexe ist in allen Teilen Deutschlands bekannt und auch mich, in Hessen, hat es durch Empfehlung erreicht.

Mehr über Roman Rausch und über Die Kinderhexe ist hier zu lesen:

Histo-Couch.de (Online Magazin für historische Romane)

Readers Edition (ein Blogform Projekt)

Mein eigener Beitrag zum Buch vom Dezember 2011

Wer von euch hat das Buch schon gelesen und wo sitzt ihr? Würde mich über eine kurze Ortsangabe in der Kommentarleise freuen.

Jetzt wollte ich gerade noch einen schönen fränkischen Spruch unter das Ganze setzen und tippte fränkische Sprüche ein. Da kommt doch mein eigener Blog an erster Stelle hoch.

Mein erster Gedanke hierzu: Mensch, ihr Franken, was seid ihr denn für ä schreibfaule Bagasch! Schämt euch. Dess kanns doch nedd sei, dass ich am meisten über fränkische Sprüche blogge.

Dazu ist mir jetzt doch einer eingefallen (viel gehörter Spruch in Franken): Ich habb ke Zeid!

 

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

Donnerstag, 02. Februar 2012

den schickt er in die weite Welt. Dem will er seine Wunder weisen, auf Berg und Tal und Strom und Feld.

Joseph von Eichendorff, 1788-1857

Ich selbst kenne mein eigenes Franken leider nicht so gut, da ich es recht bald für die weite Welt verlassen habe. Über die Jahre musste ich allerdings feststellen, dass ich heutzutage mehr Kontakt zu Franken ausserhalb Frankens und im Ausland habe. Unsere Wurzeln verbinden und wir schätzen den Kontakt.

Den Kontakt zu ehemaligen Schulkameraden und Arbeitskollegen, die noch in Schweinfurt wohnhaft sind, habe ich zum größten Teil verloren. Die Zuhausegebliebenen schreiben weniger, meiner Meinung nach. Die Weggezogenen müssen sich eher bemühen um den Kontakt zur Heimat oder anderen Gleichgesinnten zu pflegen.

Viele sind von Schweinfurt über ein Studium in Würzburg in die große weite Welt gekommen, so wie der gebürtige Gerolzhöfer Autor Roman Rausch (heute Würzburg und Berlin).

Das Lokal-Internet-Radio Schweinfurtundso hatte Roman letzte Woche zu Gast im Podcast.

Leser der beliebten Kommissar Kilian Mordgeschichten kennen ihn vielleicht mittlerweile auch als Autor der historischen Romane Das Caffeehaus oder  Die Kinderhexe (auf Amazon.de)

Die Kinderhexe war mein erstes Buch von ihm und das Lesen hat Appetit auf mehr gemacht. Jetzt interessieren mich die Kilian Krimis.

Beginnen werde ich mal mit Tiepolos Fehler: Kommissar Kilian ermittelt, dem ersten Krimi der Kilian Serie, der 2002 auch mit dem Book on Demand-Award ausgezeichnet wurde.

So ein Kilian Krimi macht mir und den anderen Exil-Franken bestimmt Freude: Vertraute Straßennamen, ein bisschen flashback an Vergangenes, und Mord. Was will man mehr? Anstatt mir einen einfachen Reiseführer zu kaufen, hole ich mir etwas Ähnliches und Besseres – Mord inclusive. Vielleicht sollte ich mir gleich einige Exemplare bestellen.

Mehr über Roman Rausch hier:

 

Die Kinderhexe – Historischer Roman mit Schauplatz Würzburg

Samstag, 03. Dezember 2011

“Die Kinderhexe” von Roman Rausch erzählt vom Leben und Tod, der Macht der Religion und dem Übel der Hexenverbrennungen im frühen 17. Jahrhundert, welches dann später auch Kinder betraf.

Die Geschichte von Kathi spielt im fränkischen Würzburg. Schon als 10-Jährige muss sie wie alle anderen Kinder, unter schlimmsten Voraussetzungen und Lehrherren, einen Beruf erlernen, nur um das tägliche Brot zu sichern. Als dann ihre Hebamme und treueste Gefährtin Babette als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, unternimmt Kathi etwas Waghalsiges.

Ihrem Rachezug schliessen sich noch mehrere Kinder an und zum Schluss ist keiner mehr sicher vor Lügen, Verrat, Verleumdung, Folterkammer und Hexenverbrennung.

Die bischöflichen Anweisungen zur Hexenkommission gehen vom hiesigen Oberhaupt der Kirche aus. Auf Teufel komm raus soll jedem, der in Verdacht zum Teufel steht, der Garaus gemacht werden.

Die damalige Kirche regiert durch Habgier. Manche Foltermethoden werden erläutert. Die Thematik ist manchmal etwas schauerlich, aber Roman Rausch weiß, wie man das zu erzählen hat.

Da die Kinderhexe ein historischer Roman ist kann es für den Leser etwas schwierig  Fakten von Fiktion zu unterscheiden. Die Geschichte um Kathi ist ausgedacht, während der geographische Hintergrund und das Leben und Leiden der Bürger von damals realitätsnah dargestellt ist. Stellenweise ist der Roman ein sehr empfehlenswertes Begleitmaterial auch zum Geschichtsunterricht der Sekundär Stufe wenn es z.B. um die Augsburger Kinderhexenverbrennungen geht.

Die Handlung ist gezeitenlos. Das heißt, es gibt kein Gefühl für die Jahreszeiten oder wie schnell oder lang sich die Geschichte hinzieht. Der Schauplatz im fränkischen Main Tal ist durchgehend von einem grauen Faden (in Anbetracht auf die Unwetter) geprägt. Auf den letzten paar Seiten erfährt der Leser zum ersten Mal von Sonnenschein.

Man sieht anhand der Geschehnisse wie menschlich, als auch wie  unmenschlich das Leben schon damals war. Der Leser hofft im Namen der Kinder bis zum Schluss auf eine bessere Zukunft.

Das Thema allein hat meine Interesse geweckt und der Schreibstil von Roman Rauschs ist so überzeugend, dass der Leser sich somit, angesichts der Widerlichkeiten, auf diese Stellen vorbereiten sollte.

Die Kinderhexe ist sehr zu empfehlen – und nicht nur den Freunden aus Franken. Würzburger kennen den Sanderanger, den Schauplatz der Hexenverbrennungen, heute als Sportplatz Sanderrasen .

Als Kindle Edition oder Taschenbuch ist es hier erhältlich.

Für die sogenannte Kilian-Trilogie erhielt Roman Rausch 2002 auf der Leipziger Buchmesse den Books on Demand-Autoren Award.

Die Kinderhexe – Tatort: Würzburg

Dienstag, 15. November 2011

Hier bei uns in Hessen lässt Autorin Nele Neuhaus ihre Inspektoren den Taunus unsicher machen. Geschichten mit Lokalkolorit geben immer noch einen Schuss Würze zur Handlung.

Deswegen, mit Bezug auf fränkischem Hintergrund, habe ich mir das Buch Die Kinderhexe von Roman Rausch (geb. Würzburger) bestellt.

Auszug der Amazon Kurzbeschreibung:

Hexen müssen brennen – und wenn es Kinder sind. Würzburg zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Grausam wütet der Hexenwahn, die Scheiterhaufen lodern höher als je zuvor.

Da bin ich ja mal gespannt! Ich melde mich auf alle Fälle wieder und erstatte Bericht.