Mit ‘Roman’ getaggte Artikel

Die Kinder des Teufels von Roman Rausch

Sonntag, 24. Februar 2013

Wie schon das erste Buch Die Kinderhexe hat mich die Fortsetzung Die Kinder des Teufels genauso fasziniert. Die Geschichte spielt in Würzburg, als 1629 die grausamen Hexenverfolgungen ihren Höhepunkt erreichen.

Wie auch im ersten Buch, spielt Kathi, eine 11-Jährige die Hauptrolle. Man bangt mit ihr, für ihren kleinen Bruder, gegen die päpstlichen Gesandten aus Rom und die Gezeiten.

Ich hatte das Buch innerhalb von 10 Tagen gelesen und wie immer macht es neugierig auf mehr – auf die eigene Geschichte unseres Landes, was sich in Franken damals zutrug und wie die Kirche überhaupt so grausam sein konnte.

Hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung!

 

Franken und der Rest der Nation

Dienstag, 07. Februar 2012

Anscheinend kommt die Frage immer wieder mal vor, ob die Bücher von Roman Rausch auch außerhalb Frankens zur Kenntnis genommen werden. Natürlich werden sie das. Ihr Franken allgemein, unterschätzt euren nationalen und internationalen Marktwert nicht! In Japan habe ich mal eine Geschenkpackung mit einem fränkischen Bocksbeutel und zwei Weingläsern für den damaligen stolzen Preis von über DM 300,– (1993) gesehen. Zurück zum Thema.

Franken liegt genau im/unter dem Herzen Deutschlands (aus medizinischer Sicht eher unter dem Herzen).

Franken, das Herz Deutschlands

Sein letztes Buch Die Kinderhexe ist in allen Teilen Deutschlands bekannt und auch mich, in Hessen, hat es durch Empfehlung erreicht.

Mehr über Roman Rausch und über Die Kinderhexe ist hier zu lesen:

Histo-Couch.de (Online Magazin für historische Romane)

Readers Edition (ein Blogform Projekt)

Mein eigener Beitrag zum Buch vom Dezember 2011

Wer von euch hat das Buch schon gelesen und wo sitzt ihr? Würde mich über eine kurze Ortsangabe in der Kommentarleise freuen.

Jetzt wollte ich gerade noch einen schönen fränkischen Spruch unter das Ganze setzen und tippte fränkische Sprüche ein. Da kommt doch mein eigener Blog an erster Stelle hoch.

Mein erster Gedanke hierzu: Mensch, ihr Franken, was seid ihr denn für ä schreibfaule Bagasch! Schämt euch. Dess kanns doch nedd sei, dass ich am meisten über fränkische Sprüche blogge.

Dazu ist mir jetzt doch einer eingefallen (viel gehörter Spruch in Franken): Ich habb ke Zeid!

 

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

Donnerstag, 02. Februar 2012

den schickt er in die weite Welt. Dem will er seine Wunder weisen, auf Berg und Tal und Strom und Feld.

Joseph von Eichendorff, 1788-1857

Ich selbst kenne mein eigenes Franken leider nicht so gut, da ich es recht bald für die weite Welt verlassen habe. Über die Jahre musste ich allerdings feststellen, dass ich heutzutage mehr Kontakt zu Franken ausserhalb Frankens und im Ausland habe. Unsere Wurzeln verbinden und wir schätzen den Kontakt.

Den Kontakt zu ehemaligen Schulkameraden und Arbeitskollegen, die noch in Schweinfurt wohnhaft sind, habe ich zum größten Teil verloren. Die Zuhausegebliebenen schreiben weniger, meiner Meinung nach. Die Weggezogenen müssen sich eher bemühen um den Kontakt zur Heimat oder anderen Gleichgesinnten zu pflegen.

Viele sind von Schweinfurt über ein Studium in Würzburg in die große weite Welt gekommen, so wie der gebürtige Gerolzhöfer Autor Roman Rausch (heute Würzburg und Berlin).

Das Lokal-Internet-Radio Schweinfurtundso hatte Roman letzte Woche zu Gast im Podcast.

Leser der beliebten Kommissar Kilian Mordgeschichten kennen ihn vielleicht mittlerweile auch als Autor der historischen Romane Die Kinderhexe oder Das Caffeehaus (auf Amazon.de).

Die Kinderhexe war mein erstes Buch von ihm und das Lesen hat Appetit auf mehr gemacht. Jetzt interessieren mich die Kilian Krimis.

Beginnen werde ich mal mit Tiepolos Fehler: Kommissar Kilian ermittelt, dem ersten Krimi der Kilian Serie, der 2002 auch mit dem Book on Demand-Award ausgezeichnet wurde.

So ein Kilian Krimi macht mir und den anderen Exil-Franken bestimmt Freude: Vertraute Straßennamen, ein bisschen flashback an Vergangenes, und Mord. Was will man mehr? Anstatt mir einen einfachen Reiseführer zu kaufen, hole ich mir etwas Ähnliches und Besseres – Mord inclusive. Vielleicht sollte ich mir gleich einige Exemplare bestellen.

Mehr über Roman Rausch hier:

 

Kindertotenlieder

Samstag, 21. Januar 2012

Abartiger Titel nicht wahr? Er passt zu Mord, was sonst? Der Titel stammt aus der Feder von Friedrich Rückert, einem Sohn Unterfrankens, der mit seiner Klage auch damit den Titel für einen Schweinfurter Kriminalroman lieferte. Natürlich kommt darin auch das Rückert Denkmal vor, bekannte Straßen, viel Schweinfurter Witz und alles was man halt eben für einen guten Krimi braucht.

Das Buch ist teilweise sehr witzig im Vergleich zu Rückerts Klage:

Du bist ein Schatten am Tage
Und in der Nacht ein Licht;
Du lebst in meiner Klage
Und stirbst im Herzen nicht.

Wo ich mein Zelt aufschlage
Da wohnst du bei mir dicht;
Du bist mein Schatten am Tage
Und in der Nacht mein Licht.

Wo ich auch nach dir frage
Find ich von dir Bericht,
Du lebst in meiner Klage
Und stirbst im Herzen nicht.

Du bist ein Schatten am Tage
Und in der Nacht ein Licht;
Du lebst in meiner Klage
Und stirbst im Herzen nicht.

Das Buch ist erhältlich in fast allen Buchhandlungen und natürlich auch zum Bestellen über Amazon.de:Kindertotenlieder: Schweinfurter Kriminalroman 1

Ich werd‘ mir gleich bei Amazon enns käff.

 

Social Media in Franken

Dienstag, 03. Januar 2012

Es ist schon beachtlich, dass im heutigen Zeitalter eine Dorfsprechanlage zum Zweck der Kommunikation noch betrieben wird.

So ist es heute noch der Fall in Zeilitzheim (Gemeinde Kolitzheim). Diese Einrichtung scheint Lichtjahre entfernt zu sein vom heutigen Social Media.

Der Ausruf war über Senioren, Fasching und einem gefunden Handschuh. Also, wer einen Herrenlederhandschuh vermisst, soll sich bitte bei Roman (dem Sprecher) melden.

Wer sich diese Art von Social Media mal anhören möchte (köstlich!), der klicke hier auf audioboom.com/barockschloss.

Ein Schäfer ohne iPhone in Franken

  Ä guds neus Joar!