Archiv für die Kategorie ‘Franken früher’

Franken für Anfänger

Sonntag, 16. Januar 2011

Auf br-online habe ich ein paar nette Beiträge zu Franken entdeckt, und lernte u.a., dass Unterfranken die jüngste Region Bayerns ist, auch Bayerns Wilder Westen genannt. Das gefällt mir!

Am Quiz Kennen Sie Unterfranken habe ich auch teilgenommen, aber leider war mein Ergebnis nicht so berauschend: 4 richtige Antworten von 7 Fragen.

Schön zu lesen, dieses Bayern for Beginners von br-online.

Weinberge in Unterfranken

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Briefmarken-Sprache aus den 50er Jahren

Samstag, 16. Oktober 2010

Wie immer, wenn wir nach Franken fahren, sortieren wir den Nachlass meiner Eltern. Wir machen das schon seit drei Jahren, d.h. circa vier Mal im Jahr nach Franken fahren, und dann sortieren (Altkleider, Bauhof, Sachen mit sentimentalen Wert mitnehmen, Müll, Sperrmüll, etc).

Darunter fand ich auch letzte Woche diese Postkarte.

Briefmarken-Sprache

Von links oben nach rechts unten:

Ich komme! Dein ist mein Herz!

Ich habe große Sehnsucht! Bist Du mir böse? Innige Küsse  Ich erwarte Dich

Bist Du mir auch treu? Nichts soll uns trennen

Als diese Briefmarken in 1951 herauskamen (die erste Dauermarkenserie der deutschen Bundespost) entsann man sich natürlich auf ein bißchen Werbung um den Verkauf dieser neuen Serie anzukurbeln.

Versteckte Botschaften anhand der Anordnung der Briefmarken (quer, kopfüber, seitlich) sollten das Briefeschreiben interessanter machen.

Als ich die ersten Briefe schrieb in den 70er Jahren kannte ich dieses Model aus den 50er Jahren schon nicht mehr.

Mein Schwager, um 10 Jahre älter als ich, war derjenige der mir das erst alles erklärte.

Nicht ganz so alt wie diese Briefmarken-Sprache ist das Buch …und ab geht die Post (Amazon.de) welches erklärt wie man Briefkontakte aus aller Welt findet, diese Freundschaften pflegt und was man alles so mit ihnen erleben kann. Hört sich heute fast schon altmodisch an.

In so einem Fall würde ich heute eher vorschlagen ein Blog zu schreiben. Da bekommt man einige neue Kontakte – auch aus allen Ländern der Welt.

Früher klebte man die Briefmarken in einer gewissen Stellung um Gefühle mitzuteilen, heute schreibt man es direkt auf Facebook.

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Fränkische Schimpfwörter

Samstag, 11. September 2010

Ich habe jetzt nach zwei Wochen angestrengten Überlegens, auf der Suche nach  fränkischen Schimpfwörtern, entschieden diese drei rein zu setzen bevor ich sie in vier Tagen wieder vergessen habe.

* Du Schlappsau! (ein faules und unordentliches Mädchen)

* Du Lühchäbeudel! (ein Lügner)

* Du Erbschleicher! (einer, der keine Bauplätze hat)

OK, der letzte ist nicht nur auf Franken begrenzt … abbä wenn enner früher kee Baublädz kabbd had, dann warn die Chancen schlechd gschdanden die frängische Bauersdochder zu griechen.

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Fränkisch-Französische Kochkunst

Dienstag, 31. August 2010

Mein Bruder begrüßte mich heute mit den Worten: “Hast Du überhaupt gewusst, dass die Mutter sich in der französischen Kochkunst verstand?”

Er hatte im Kreuzworträtsel herausgefunden, dass unser Hammicher Haschee eigentlich ein französisches Hackfleichgericht namens Haché ist.

Sabbralot, da haben wir früher nicht nur französisch gesprochen als wir den Trottoir kehren mussten, uns danach auf der Chaise-Longue ausruhen durften und die Mutter uns vielleicht 10 Pfennig aus ihrem Porte-Monnaie holte. Wir haben auch noch französisch zuhause gegessen! So nobel waren wir und haben es nicht mal gewusst.

Mein Vater hat alles an Essen gemocht, nur nicht Haché. Aber gegessen hat er es trotzdem.

Wen’s interessiert, auf Chefkoch.de gibt es 22 Haschee Rezepte.

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Kindergartenfest in den 60ern

Montag, 23. August 2010

Dieses Bild wurde aufgenommen im Sommer 1966. Der Kindergartenzug führte uns zum Kindergartenfest an der alten Grundschule (wenn ich mich recht erinnere). Wir waren damals stolze Ballonhalter. Die Jungs trugen selbstgebastelte Hüte und wir bekamen einen Papier-oder Bastkranz aufgesetzt.

Die meisten Mädchen von uns trugen selbstgenähte Kleider. Wenn nicht zuhause selbst genäht wurde, dann wurde eine Schneiderin damit beauftragt oder man ließ Kleider der älteren Geschwister umändern. C&A hatte noch nicht Einzug gehalten. Die Hauptstraße war auch nicht asphaltiert.

Kindergartenzug in Hambach 1966

Leider kann ich mich nicht erinnern wen ich damals an der Hand hielt. Es wäre schön von meiner Handhalterin zu hören!

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