Archiv für August 2010

Fränkisch-Französische Kochkunst

Dienstag, 31. August 2010

Mein Bruder begrüßte mich heute mit den Worten: “Hast Du überhaupt gewusst, dass die Mutter sich in der französischen Kochkunst verstand?”

Er hatte im Kreuzworträtsel herausgefunden, dass unser Hammicher Haschee eigentlich ein französisches Hackfleichgericht namens Haché ist.

Sabbralot, da haben wir früher nicht nur französisch gesprochen als wir den Trottoir kehren mussten, uns danach auf der Chaise-Longue ausruhen durften und die Mutter uns vielleicht 10 Pfennig aus ihrem Porte-Monnaie holte. Wir haben auch noch französisch zuhause gegessen! So nobel waren wir und haben es nicht mal gewusst.

Mein Vater hat alles an Essen gemocht, nur nicht Haché. Aber gegessen hat er es trotzdem.

Wen’s interessiert, auf Chefkoch.de gibt es 22 Haschee Rezepte.

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Fränkisch Grundkurs

Montag, 30. August 2010

Vom Jahresringe Terzett gab es letzt ein kleines gelbes Heftlein mit dem Titel Liedli zum Mitsinga. Dort fand ich auch dieses schöne Gedicht (leider ohne Namensangabe des Verfassers):

Fränkisch is gar net so schwer

Von Würzburg bis Schweinfurt und weiter Mainauf

Da schnappt mer manch fränkischen Sprachbrocken auf

Drum mach mer die Fremden, die kommen ins Land

Mit einigen unserer Ausdrück bekannt

Den Dialekt woll mer erklär – ja, Fränkisch is gar net so schwer!

Hoos sen Hasen und e Ramml is geschert

Göllbollern nennt mer die Äpfel vom Pferd

Der Mann is e Moo und e Fraa is e Frau

Es Schaf is e Bätzer und’s Schwein is e Sau

Wenn’s riecht, heißt’s: Der stinkt wie ein Bär – ja, Fränkisch is gar net so schwer!

Heist und Deist sagt für Hier und dort

Grack, das heißt Krähe und Abtritt Abort

Die Strotz’n und Sudd’n ist’s Wasser vom Vieh

Ich hab ein Ei übrig, I ho e Ä ü

Ein Prügel, das ist ein Gewehr – ja, Fränkisch is gar net so schwer!

Spucke is Schbätzn und Schade is schood

Salatkopf, des is e gross Hädla Zerloot

Und Hundsfotzn heißt halt: Des bilds’t Du Dir ei

E Meebrunzer kann bloß e Schweiferter sei

Des stimmt fei, da könnt ich drauf schwör – ja, Fränkisch is gar net so schwer!

E Brödla is e Weck, und der Main is der Mee

Schnüdl, so nennt mer bei uns den FC

e sehr schlanke Frau is e ganz dürre Gäß

Motorrad häßt Pfutzer und Arsch es es Gsäß

E Nächla häßt die Maß is leer – ja Fränkisch is gar net so schwer!

(Autor: momentan noch anonym, ich hoffe auf einen Nachtrag!)

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Weinfestkalender September 2010

Sonntag, 29. August 2010

Die Weinfeste werden weniger, aber solange das Wetter vielleicht wieder ein bisschen besser wird im September, könnt Ihr Euch an folgenden Weinfesten erfreuen:

04. – 06.Karlstadt, Weinfest

10. – 12. Ipsheim, Weinfest

10. – 12. Nordheim, Kulinarisches Weinfest

17. – 19. Nordheim, DIVINO Herbstfest

18. – 19. Marktheidenfeld, Federweißerfest

18. – 19. Miltenberg, Weinfest

18. – 20. Retzstadt, Weinfest

24. – 03.10. Miltenberg, Weinherbst auf dem Engelplatz

25. – 27. Alzenau, Michelbacher Weinfest

Für die Richtigkeit der Termine und Lokalitäten übernehme ich keine Verantwortung. Also schaut bitte selbst nochmal im Bläddlä nach ob das Fest auch stattfindet.

Kurzer Nachtrag: Ferner laufen noch besondere Veranstaltungen rund um den Wein

04. – 05. Großwallstadt, Wein und Wandern

12.    Großheubach, Weinbergwanderung

18.    Volkach, Weinleseeröffnung an der Mainschleife

26.    Iphofen, Weinkulinarischer Spaziergang

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Krimidinner im Schloss Zeilitzheim

Donnerstag, 26. August 2010

Kurze Meldung:

Laut Schlossblog – Die Hochzeit in Schwarz ist das Krimidinner, angesetzt für den 30. Oktober im Barockschloss Zeilitzheim, schon fast ausgebucht.

Aber eben halt nur fast ausgebucht. Wer schnell handelt, kriegt vielleicht noch ein paar Karten.

Wenn dereinst Archäologen nach Spuren der heutigen Kultur suchen, so wollen wir hoffen, daß von unserer Literatur nicht nur ein Autoaufkleber geblieben ist.

- Unbekannt -

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Kindergartenfest in den 60ern

Montag, 23. August 2010

Dieses Bild wurde aufgenommen im Sommer 1966. Der Kindergartenzug führte uns zum Kindergartenfest an der alten Grundschule (wenn ich mich recht erinnere). Wir waren damals stolze Ballonhalter. Die Jungs trugen selbstgebastelte Hüte und wir bekamen einen Papier-oder Bastkranz aufgesetzt.

Die meisten Mädchen von uns trugen selbstgenähte Kleider. Wenn nicht zuhause selbst genäht wurde, dann wurde eine Schneiderin damit beauftragt oder man ließ Kleider der älteren Geschwister umändern. C&A hatte noch nicht Einzug gehalten. Die Hauptstraße war auch nicht asphaltiert.

Kindergartenzug in Hambach 1966

Leider kann ich mich nicht erinnern wen ich damals an der Hand hielt. Es wäre schön von meiner Handhalterin zu hören!

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